Heigenbrücken
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Die erste urkundliche Erwähnung von   Heigenbrücken   findet sich 1477 als Glasbläsersiedlung „Heygerbruch“ in der Errichtungsurkunde der Pfarrei Wiesthal. Lange war Heigenbrücken ein bettelarmes Dörfchen. Als Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Bau der Eisenbahnlinie ein günstiger Verkehrsanschluss geschaffen wurde, begannen sich die Verhältnisse allmählich zu bessern. Durch die Bahnstation und die damit verbundene Öffnung konnte sich in Heigenbrücken der Fremdenverkehr entwickeln. Wichtige Stationen dazu waren der Bau des ersten Freischwimmbades im Spessart (1929), die nach dem Krieg stattfindenden Skisprungwettbewerbe sowie die Errichtung des Wildgeheges im Bächlesgrund.
Der etwa 5 km von Heigenbrücken entfernt liegende Ortsteil   Jakobsthal   verdankt seine Entstehung ebenfalls den Glasbläsern. Im Jahr 1972 fand der Anschluss an Heigenbrücken statt.

Heigenbrücken
Über grünem Berg, darin ein gemauertes silbernes Tunnelportal, in Silber ein roter Kutterolf (gläsernes Trinkgefäß) beseitet von je einem grünen Eichenblatt.
Jakobsthal
Die beiden Glasblasrohre weisen auf den Ursprung aus einer Glashütte hin, während die beiden Großbuchstaben J und F auf den Namen des Gründers Jakob Fleckenstein Bezug nehmen. Die Farbgebung Rot und Weiß weist auf die damalige Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz hin.